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Die Sportlerinnen und Sportler
der SG Chemie Wolfen e.V. begrüßen Sie
und freuen sich über Ihr Interesse
an unserem weit gefächerten Sportangebot.
Am besten gleich zu unseren
 Sportabteilungen „durchlinken” . . .
stadion  Vereinsvorsitzender
  Ralf Kalisch
  B.Brecht-Straße 16
  OT Wolfen
  06766 Bitterfeld-Wolfen
  Telefon: 0151-22270302

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Stadt Bitterfeld-Wolfen

Änderung:
02/Mai/2018
09:15 MEZ
Vorstand SG Chemie Wolfen e.V.
Ralf Kalisch- Vereinsvorsitzender
Susann Götze-Geschäftsführerin
Gabriele Fried-Hauptkassiererin
Martina Rohde-Frauenwart
Hans-Joachim Lösche -Pressewart



70 Jahre SG Chemie Wolfen - 70 Jahre Heimstatt
der Leistungs- und Freizeitsportler


Die Sportbegeisterung hat in Wolfen eine lange Tradition. Bereits 1878, Wolfen zählte damals gerade 580 Einwohner, wurde der „Turnverein Wolfen” gegründet. Seit dieser Zeit konnte sich durch die fortschreitende Industrialisierung der Region ein vielseitiges sportliches Vereinsleben entwickeln. Auch die beiden Weltkriege konnten nicht den sportlichen Geist der Bevölkerung bremsen. Folgerichtig wurde 1948 die größte Sportgemeinschaft des Kreises, die „Betriebssportgemeinschaft Agfa Wolfen” gegründet. Sportfreund Schust übernahm die Leitung der BSG. Ihm zur Seite standen die Sportfreunde Hertel (Fußball), Zenke (Handball), Schulz (Turnen) und Hellwig (Kegeln). Ende 1949 hatte die BSG schon über 500 Mitglieder da u. a. die Sektionen Schach, Tischtennis und Schwerathletik hinzukamen. 1950 zählte die BSG 600 Mitglieder, die in sieben Sportarten einer regen sportlichen Betätigung nachgingen und auch erfolgreich im Leistungssport waren. 1952 gab es bereits 11 Sektionen mit etwa 800 aktiven Sportfreunden. Im gleichen Jahr wurde auch die „Sporthalle der DSF” in der Jahnstraße übergeben.

Sportliche Höhepunkte im Jahr 1953 in der Halle waren u. a. die Bezirksmeisterschaften im Geräteturnen, der Länderkampf im Boxen Sachsen-Anhalt-Bayern und ein Vergleichskampf im Ringen mit der Oberliga Hamburg. In den Folgejahren wurde verstärkt Augenmerk auf die Entwicklung des Kinder- und Jugendsports gelegt und die Schülermannschaften im Hand- und Fußball konnten bald große Erfolge erreichen. Mit der Gründung des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) wurden alle bisher bestehenden Sportvereinigungen zu einer großen Körperkulturbewegung zusammengeschlossen. Durch den Übertritt der Sportler von Aktivist Sandersdorf 1957 zählte die BSG Chemie Wolfen 1432 Mitglieder.

Fußball Die Fußballer erkämpften achtbare Resultate und nach erfolgreichen Aufstiegsspielen konnten sie 1968 das Ziel „DDR-Liga” erreichen. Bei der Kinder- und Jugendspartakiade 1970 im Kreis Bitterfeld erkämpften sich die jungen Sportler der BSG u. a. sechs Kreismeistertitel. Stolz konnte BSG-Vorsitzender Walter Hertel verkünden dass die Sportgemeinschaft dank der erfolgreichen Entwicklung im Leistungs- und Freizeitsport, mit dem Titel „Vorbildliche Sportgemeinschaft des DTSB der DDR 1973” ausgezeichnet wurde. Mit aktiver Unterstützung der BSG Chemie Wolfen, wurde 1976 eine neue BSG Chemie Wolfen-Nord unter Leitung von Dietmar Kaden gegründet. Nach dem Abstieg 1974 aus der DDR-Liga, schaffte die 1. Fußballmannschaft 1977 den Wiederaufstieg in die DDR-Liga, die 1. Fußballfrauenmannschaft gewann den Wanderpokal des DFD- Bezirksvorstandes Halle und die Sehgeschädigten Kegler der BSG erkämpften sich einen DDR-Meistertitel. In den Folgejahren wurden weitere Sektionen gegründet und der Mitgliederstand wuchs auf über 2200 Sportfreunde an. Erfolgreich waren die Sportlerinnen und Sportler in den verschiedensten Sportarten und bestimmten den Leistungsstand auf regionaler und nationaler Ebene mit. Im August 1984 wurde der langjährige Vorsitzende der BSG Walter Hertel von seiner 30jährigen Tätigkeit als Vorstand entbunden und fortan lenkte Heinz Marciniak die Geschicke der erfolgreichen Betriebssportgemeinschaft. Auf der Festveranstaltung anlässlich des 40jährigen Bestehens der BSG, konnte Heinz Marciniak auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen. So gingen etwa 2500 Mitglieder in 17 Sektionen einer regelmäßigen sportlichen Betätigung nach und waren sehr erfolgreich im Leistungssport. Die Sportgemeinschaft verfügte zu diesem Zeitraum über 2 Rasenplätze, 2 Hartplätze, eine Aschenbahn mit Leichtathletikanlage, 4 Tennis- und 4 Volleyballplätze, Mehrzweckgebäude, Turnhalle, 4-Bahn-Kegelanlage und vieles andere mehr. Eine gute Grundlage, um weiterhin beste Bedingungen für eine erfolgreiche sportliche Betätigung zu haben. Und die erreichten Erfolge sprachen für sich. Ob im Breitensport, Wettkampfsport oder bei internationalen Wettkämpfen, die Sportler unserer Sportgemeinschaft, konnten überall achtbare Erfolge erkämpfen.

Im Jahre 1989, die DDR feierte gerade ihr 40jähriges Bestehen, vollzog sich im Land die politische und wirtschaftliche Umwälzung. Hiervon betroffen war auch der Sport. Die Filmfabrik ORWO Wolfen als bisheriger Träger der Betriebssportgemeinschaft, musste selbst um ihr Fortbestehen bangen und konnte die Finanzierung nicht mehr gewähren. Aus der BSG wurde die „Sportgemeinschaft Chemie Wolfen e. V.” und es gingen weitere selbstständige Vereine hervor. Die bisherigen Sektionen wurden als Abteilungen integriert und neue Ziele, Aufgaben und die Finanzierung festgelegt. Die Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder bei Sportveranstaltungen wurden erhöht und ein großes Augenmerk auf die Gewinnung von Sponsoren und fördernde Mitglieder und Unternehmen gelegt. Die Voraussetzung für das Sportreiben habe sich zwar in der Marktwirtschaft geändert, aber der Wille zur aktiven sportlichen Betätigung ist geblieben. Das sich die gute Arbeit auszahlt widerspiegelt sich unter anderem darin, dass heute über 400 Mitglieder, dabei viele Kinder und Jugendliche in 14 Abteilungen, aktiv Sport treiben. Karate
Dies sind die Abteilungen:
Basketball, FES Volleyball I, FES Volleyball II, Gymnastik, Ju-Jutsu, Judo, Karate, Kegeln, Kraftsport, Schach, Tischtennis, Triathlon, Versehrtensport und Wandern. Betreut und angeleitet werden sie durch lizenzierte ehrenamtlich tätige Übungsleiter.
Jeden Tag in der Woche sind die Freizeit- und Leistungssportler in irgendeiner Form im Training bzw. im Wettkampf und das nicht nur regional. Deutschland- und europaweite Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen festigen den Ruf eines guten Übungs- und Wettkampfbetriebes bei der SG Chemie Wolfen. Zahlreiche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettkämpfen belegen das.

Hier einige Beispiele aus den zurückliegenden Jahren:
So wurde die Sportfreundin Edith Rien und der Sportfreund Ralf-Peter Lokat von der Abteilung Versehrtensport Mannschaftsfoto Sehgeschädigtenkegeln bei den Europameisterschaften in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2016 Vizeeuropameister und sie errangen hervorragende Plazierungen bei Einzel-, bzw. Mannschaftswettbewerben. Bei den Deutschen Meisterschaften 2016 und 2017 errangen die Versehrtensportler diverse Meistertitel und hervorragende Plazierungen. Erfolgreich kamen sie auch von zahlreichen internationalen Turnieren wie z.B. in Kosice, Opava, Sarajevo, Wien oder Rokycany zurück. Nicht zu vergessen die in Wolfen durchgeführen internationale Turniere. So gibt es 2018 das mittlerweile 23. Turnier, wo sie sich sicher wieder achtbar schlagen werden.

Kraftsport Sehr erfolgreich waren auch die Sportler der Abteilung Kraftsport in den vergangenen Jahren. So starteten u.a. die Sportfreunde Harald Peschel und Gerd Becker in der Altersklasse 4 (über 70 Jahre) auf Bundes- und Landesebene im Bankdrücken und erkämpften dort viele Medallien. Rolf Schmidt und Lutz Nonaß waren ebenfalls sehr erfolgreich bei Wettkämpfen in ihren Altersklassen und in verschiedenen Disziplinen bei Landesmeisterschaften. Außerdem nahmen die Sportfreunde Becker, Peschl, Schmidt und Drieselmann an der Landesmeisterschaft im Bankdrücken teil und waren sehr erfolgreich.

TT Mannschaft Erbele Günther Hinsdorf und Peter Erbele haben die längste Mitgliedschaften im Verein, denn sie halten seit 66 bzw. 60 Jahre die Treue zur Abteilung Tischtennis und waren bisher sehr erfolgreich. So wurde die Ü60 Mannschaft Landesmeister 2016 und erkämpften sich den 2. Platz bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in der Besetzung Lachmann, Josten, Erbele und Jäschke. Stefan Klugmann schaffte innerhalb von ein paar Jahren den Sprung von der Schülermann- schaft bis in die 1. Männermannschaft, die kürzlich den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat.

Auszeichnung Hans-Georg Lange Von sich reden machen auch die Kegelfreunde der SG Chemie. Im vergangenen Jahr hatte sich Sportfreund Kai Brandt über die Kreis- und Landesmeisterschaft für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und hatte einen guten Platz errungen. Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften erkämpfte sich Sportfreund Hans Joachim Stiede in der Altersklasse Senioren B den Kreismeistertitel und sich somit für die Landesmeisterschaft qualifiziert.
Die 2. Seniorenmannschaft wurde in der letzten Saison Kreismeister.

Abteilung Triathlon und Ausdauersport Die Abteilung Triathlon und Ausdauersport wurde im Januar 1996 gegründet. Heutiger Abteilungsleiter ist Sportfreund Norbert Trebst. Die Mitgliederstärke pendelt zwischen 12-15 Freizeitsportler. Sportliche Aktivitäten sind Teilnahme an Triathlonveranstaltungen u.a. in Hamburg, und Bergwitzsee, Laufveranstaltungen u.a. Goitzsche Marathon, 7-Seen-Lauf oder Dessauer Stadtlauf. Aktive Freizeitveranstaltungen sind geprägt von Fahrrrad- und Kulturveranstaltungen, Kegel- und Bowlingwettkämpfe, oder Grillabende. Zweimal im Jahr veranstaltet die Abteilung den Fuhnetallauf und den Silvesterlauf. Die jährlichen Sportreisen führten die Mitglieder bisher u.a. nach Paris, Mallorca, Zypern, Berlin, München, oder zum Bodensee. Über künftige Freizeitsportler würden sie sich freuen.

Sommerfest 2017 Mit einreihen in die erfolgreiche Bilanz zum 70jährigen Jubiläum der Sportgemeinschaft, tragen auch die Sportfreunde der Abteilung Judo bei. Sie erkämpten sich bei diversen Wettkämpfen auf Kreis-, Landes-, Mitteldeutsche- und Deutsche Meisterschaften Titel,und viele vorderen Plätze. Während in den vergangenen Jahren die Judowettkämpfe in der Wolfener Jahnturnhalle zu einer festen Größe heranreiften, richten sie auch internationale Turniere aus.

Wandern Dem Freizeit- und Erholungssport haben sich auch die 35 Mitglieder der Abteilung Wandern verschrieben. Oft sind sie auf „Schusters Rappen” in der näheren oder weiteren Region unterwegs. Die Aktivitäten reichen von der Tageswanderung, über Wochenendwanderungen bis hin zu Auslandsreisen. Kultur und Abteilungsinterne Veranstaltung prägen das Bild und sind eine große Bereicherung in der Wanderbewegung unserer Sportgemeinschaft.



Verabschiedung Heinz Marciniak Nach 27 Jahren als 1. Mann des Wolfener Sportvereins übergab der bisherige Vorsitzende Heinz Marciniak das Amt an seinen ehemaligen Geschäftsführer Ralf Kalisch, der nunmehr die Geschicke der SG Chemie Wolfen e. V. und den erfolgreichen Kurs des Sportvereins weiter führt.

Soweit nur einige Erfolge unserer Sportlerinnen und Sportler. Die Bilanz ist noch viel größer, wenngleich nicht alle Aktivitäten in Meter und Sekunden, Sieg und Platz abrechenbar sind. Vieles konnte bisher erreicht werden wenn auch die Voraussetzungen oft nicht optimal waren. Vieles werden wir noch erreichen zum Wohle unseres Vereins der SG Chemie Wolfen und zum guten Ansehen der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Dabei hoffen wir weiterhin auf das Wohlwollen von Unternehmen und Institutionen.
Wandern  Wandern 
 


Hans-Joachim Lösche


62 Läufer beim 21. Fuhnetallauf

Die 21. Auflage des Fuhnetallaufes ist Vergangenheit. Die Laufveranstaltung für Jedermann, welche aber auch Teil der Kreisranglistenläufe ist, fand am Sonntag, den 8. April, bei optimalen äußeren Bedingungen statt. Start und Ziel war wie in den Vorjahren am Freizeitbad Woliday im Ortsteil Wolfen.

An den diesjährigen Läufen nahmen insgesamt 62 Sportlerinnen und Sportler teil. 31 Läuferinnen und Läufer gingen über 10 km und 5 km an den Start. 31 Mädchen und Jungen trugen sich über die 1,5 km in die Starterlisten ein. Leider konnten damit die Zahlen der Vorjahre nicht erreicht werden. Das Tat der Freude und der Lust am laufen bei den Startern keinen Abbruch.

Den Sieg über die 1,5 km ging in einer Zeit von 6:18 Minuten an Luise Beutel vom SV Zörbig. Zweite wurde Emmie Motzbäuchel vom WSC Friedersdorf in 6:21 Minuten vor Tassilo Eichner vom HSG 2000 Friedersdorf in 6:40. Jüngste Starterin über die Strecke war Noemy Schulz vom Kanuverein Sandersdorf; Jahrgang 2014.

21. Fuhnetallauf
Am Start
Foto: privat
Über 5 km gewann bei den Mädchen Tabea Gabelunke vom Sandersdorfer Kanuverein in einer Zeit von 21:59 Minuten. Niklas Beutel vom SV Zörbig gewann bei den Jungs in einer Zeit von 21:19 Minuten.

Über die 10 km siegte bei den Damen Silvia Renz von der SG Chemie Wolfen in einer Zeit von 50:51 Minuten. Bei den Herren war Sören Franke aus Bitterfeld mit 40:47 Minute erfolgreich und nicht zu schlagen.

Alle Ergebnisse dieses Kreisranglistenlaufes könne über www.bsv2000.de eingesehen werden.

Die Abteilung Triathlon und Ausdauersport bedankt sich bei allen Sportlerinnen und Sportler für ihre Teilnahme und den Organisatoren und Helfern für die Unterstützung bei der Durchführung des diesjährigen Fuhnetallaufes und hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder so eine tolle Unterstützung erhalten und vielleicht wieder ein etwas größeres Teilnehmerfeld begrüßen dürfen.

Norbert Trebst, Abteilung Triathlon und Ausdauersport


Judoturnier zum Start ins Jubiläumsjahr


Siegerehrung der Altersklassen U13 und U15
Bereits zum 71. Mal konnte Organisator Thomas Dräscher am Sonnabend, den 24 Februar, die jungen Judoka in der Wolfener Jahnsporthalle begrüßen. Wenn man ganz ehrlich ist, war es eigentlich seine 70. Begrüßung, denn einmal fehlte er, um eine Wolfener Delegation zu den Deutschen Meisterschaften zu begleiten. Wie auch immer, die Halle war wieder „fast wie im November” sehr stark gefüllt und trotz eisiger Temperaturen draußen, kochte drinnen die Stimmung. Die 20 angereisten Vereine mit Kämpfern der Altersklassen U9 bis U15 kamen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Berlin.


Mannschaftsbild
Die Wolfener Kinder- und Jugendmannschaft konnte krankheitsbedingt leider nur auf 15 Starter zurückgreifen. So traten neben Emily Baum, Valentin Bier, Lindsey Bork, Kira Böttcher, Anton Gebauer, Sarah Grusser, Erik Naumann, Charlotte und Annika Pöller, Ben Rothenstein, Maja Rumpel und Clara Tzschoppe auch Noel Heyde, dessen 1. Platz, sowie Leni Strecker und Corvin Tzschoppe an, deren 2. Plätze besonders zu würdigen sind. Einige belegten in ihrer Alters- und Gewichtsklasse kampflos 1. Plätze, zeigten dann aber in den durchgeführten Freundschaftskämpfen, was sie im Training gelernt hatten.

Erstmals trat in Wolfen auch ein G-Judoka, ein Judoka mit Handicap, an. Alexander Lubinski vom PSV 05 Köthen startete trotz seiner Beeinträchtigung im regulären Kämpferfeld, wurde aber in einer Sonderwertung geehrt.

Großer Dank gilt den vielen Helfern. Dazu gehören neben Vereinsmitgliedern auch viele Ehemalige und nicht zu vergessen die Eltern der kämpfenden Meute. Ohne sie wäre eine so reibungslose Durchführung unmöglich. Wir hoffen natürlich, dass uns alle am 16. Juni zum nächsten Judoturnier in Wolfen wieder tatkräftig unterstützen.

Wer auch einmal Mattenluft schnuppern möchte, hat zu den regulären Trainingszeiten der Abteilung dazu die Möglichkeit. Oder er besucht uns am 26. Mai 2018 auf dem Gelände der Jahnsporthalle. An diesem Tag begeht die SG Chemie Wolfen e. V. von 10 bis 16 Uhr ihr 70-jähriges Bestehen und alle Abteilungen werden sich vorstellen. Die Judoka werden, auch wenn unsere Abteilung heuer erst 64 Jahre wird, ein kleines Probetraining durchführen. Alle sind herzlich eingeladen.

Martin Radloff


Bildtexte: Nr. ..973a: Siegerehrung der Altersklassen U13 und U15 Nr. ...996a: Mannschaftsbild Geehrt mit der EngagementCard:
Judoka Gerhard Hammer

Für seine erfolgreiche Tätigkeit in und für den Judosport wurde vor wenigen Tagen Gerhard Hammer von unserem Sportverein während einer feierlichen Stunde im Wolfener Mehrgenerationshaus mit der EngagementCard ausgezeichnet. Seit 60 Jahren hat er sich dieser Kampfsportart verschrieben, errang beachtliche sportliche Erfolge und ist auch heute noch zweimal in der Woche beim Training anzutreffen. Bereits ein Jahr nach seinem Eintritt in die Abteilung Judo stellten sich die ersten Erfolge ein. Im Zeitraum bis 1971 wurde er zweimal Vize-DDR-Einzelmeister. Er qualifizierte sich zum Übungsleiter Stufe 3, sowie nach der Wende zum Fachübungsleiter C. Somit ist Sportfreund Gerhard Hammer über 50 Jahre als fördernder und fordernder „Lehrer” im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich aktiv. Bereits 1960 erfolgte seine Ausbildung zum Kampfrichter wodurch sich die Möglichkeit ergab, Turniere in Wolfen zu veranstalten.

Als einer der ersten Judoka im Bezirk Halle legte er im Jahr 1965 die Prüfung zum ersten Dan ab dem ersten Meistergrad, ein Schwarzer Gürtel. Als Prüfer betreute er zahlreiche Sportvereine in den Kreisen Bitterfeld, Dessau und Wittenberg. Altersbedingt gab er in diesem Jahr seinen Prüferstempel an den Judo-Verband Sachsen-Anhalt zurück. In den zurückliegenden Jahren meisterte er erfolgreich die Prüfungen zum zweiten und dritten Dan. Von seinem Wissen profitieren noch heute Judo-Sportler, nicht nur in Wolfen. Gerhard Hammer war mehr als ein Jahrzehnt Sektionsleiter Judo in der BSG Chemie Wolfen und nimmt bis heute vor allem im Bereich „Alte Herren” der Abteilung Judo der heutigen SG Chemie Wolfen Leitungsaufgaben wahr. Die Trainigseinheiten bereichert er durch im Computer erlernte Selbstverteidigungstechniken wie zum Beispiel Aikido oder Jiu-Jitsu. Für seine Aktivitäten wurde er 2012 vom Judo-Verband Sachsen-Anhalt mit dem 4. Dan geehrt.

Seine bisherigen Aktivitäten und seine Einsatzbereitschaft war ausschlaggebend Gerhard Hammer mit der EngagementCard zu ehren.
Herzlichen Glückwunsch.